Bauernhaus

Ein Haus im Wandel der Zeit

Die Geschichte von Haus Dahl beginnt Mitte des 16. Jahrhunderts, als das Gebäude als Niederdeutsches Hallenhaus erbaut wurde. Dieser Haustyp verbreitete sich damals von Norddeutschland ausgehend über Westfalen bis in das bergisch-märkische Grenzgebiet und den Norden des Oberbergischen Kreises. Haus Dahl ist ein besonders frühes und repräsentatives Beispiel dieses Baustils im Oberbergischen Kreis.

In seiner Geschichte wurde Haus Dahl öfter umgebaut und der jeweiligen Nutzung angepasst. 1966 wurde das Bauernhaus als ein Musterbeispiel oberbergischer Fachwerkkunst restauriert und wieder in seinen Originalzustand versetzt.

Im Jahr 2000 stellten bauliche Untersuchungen erneut massive Schäden fest, die eine aufwendige Sanierung des Gebäudes erforderten. Diese konnte der Oberbergische Kreis – dank der großzügigen finanziellen Unterstützung durch den Landschaftsverband Rheinland, die Bezirksregierung Köln und das Dorferneuerungsprogramm des Landes Nordrhein-Westfalen – umsetzen.

Im Mai 2004 wurde Haus Dahl mit einer neuen Dauerausstellung feierlich wiedereröffnet.

false